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Öffentlichkeitsbeteiligung zur Lärmaktionsplanung in Balve

In seiner Sitzung vom 21.03.2018 hat der Rat der Stadt Balve beschlossen, einen Lärmaktionsplan gem. § 47 d Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) aufzustellen. Die vorbezeichnete Vorschrift nationalen Rechts geht zurück auf die EU-Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG.

Mit der Richtlinie soll ein europaweit einheitliches Konzept festgelegt werden, um schädliche Auswirkungen durch Umgebungslärm zu verhindern, zu vermeiden oder zu mindern.

Die EU-Mitgliedsstaaten werden darin verpflichtet, für bestimmte Gebiete und Schallquellen in einem vorgegebenen Zeitrahmen strategische Lärmkarten zu erstellendie Öffentlichkeit über Schallbelastungen und die damit verbundene Wirkungen zu informierenAktionspläne aufzustellen unddie EU-Kommission über die Schallbelastung und die Betroffenheit der Bevölkerung zu informieren.

Die Stadt Balve indes ist verpflichtet, einen Lärmaktionsplan für die Hauptverkehrsstraßen aufzustellen, die mit mehr als 3 Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr belastet sind. Grundlage dafür bieten die vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen erstellten Lärmkarten (https://www.umgebungslaerm-kartierung.nrw.de/).
Im Rahmen der Lärmkartierung wurden in Balve die B229 und die B515 als stark belastete Straßen identifiziert. Für die belasteten Straßenabschnitte wird nun ein Lärmaktionsplan aufgestellt.
Darin werden die Belastungsschwerpunkte dargestellt und mögliche Maßnahmen zur Lärmreduzierung ermittelt. Im ersten Schritt erfolgte eine Ist-Analyse der betroffenen Straßenabschnitte, welche in einem Zwischenbericht zur Lärmaktionsplanung dargestellt ist.

Um alle Aspekte im Lärmaktionsplan berücksichtigen zu können, wird im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung in der Zeit vom 09.05. bis 11.06.2018  den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben, Problembereiche zu melden und Lösungsvorschläge zur Lärmminderung zu formulieren.

Während dieser Zeit können die betroffenen Bürgerinnen und Bürger den

Zwischenbericht 

aufrufen und ihre Ideen, Wünsche und Lösungsvorschläge schriftlich oder zur Niederschrift an den Bürgermeister der Stadt Balve, Postfach 1363, 58797 Balve, oder per E-Mail an post@balve.de  richten.

Es wird darauf hingewiesen, dass nur fristgerecht eingereichte Stellungnahmen bei der weiteren Lärmaktionsplanung berücksichtigt werden können.

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