Die Luisenhütte bei Wocklum
Die Luisenhütte in Wocklum
Die Luisenhütte Wocklum als technisches Denkmal ist die älteste, vollständig erhaltene, funktionstüchtige Hochofenanlage Deutschlands. Sie wurde auf Betreiben der Ehefrau des Landdrosten von Landsberg 1748 an der Stätte mittelalterlicher Eisenverhüttung errichtet. Der gut erhaltene Hochofen aus dem Jahr 1853/54 wurde mit Holzkohle befeuert. 1865 musste der Betrieb eingestellt werden, da die Hütte mit den moderneren Werken im Ruhrgebiet nicht mehr konkurrieren konnte.
Seit 1950 ist die Luisenhütte für die Öffentlichkeit als technisches Kulturdenkmal zugänglich. Heute ist sie ein besucherorientiertes Erlebnismuseum. Hier wird anschaulich und unter Einbeziehung aller Sinne gezeigt, wie früher Eisen hergestellt und zu Gussprodukten weiterverarbeitet wurde. Einzigartig für Deutschland kann hier ein komplettes Hüttenensemble mit Eisengießerei und Umfeld besichtigt werden. Durch interaktive Medien kann man in der Platzknechtswohnung das Erlebte vertiefen. Auch wird hier in einer kleinen Ahnengalerie die spannende Geschichte der gräflichen Betriebefamilie von Landsberg-Velen erzählt. 2004 wurde die Luisenhütte Wocklum zum Denkmal von nationaler Bedeutung erklärt und 2006 als einer der 365 Orte im „Land der Ideen“ ausgewählt.
Geöffnet vom:
1.Mai bis 31. Oktober
Di. – Fr. von 9.30 bis 17.00 Uhr
Wochenende u. Feiertage von
11.00 bis 18.00 Uhr
Eintrittspreise:
Kombikarte Museum und Luisenhütte:
4,00 € Erwachsene
2,00 € Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre)
8,00 € Familienkarte
Gruppentarif:
3,00 € Erwachsene
1,50 € Kinder und Jugendliche
Gruppenführungen nach Voranmeldung zusätzlich zum Eintrittsgeld:
Dienstags bis Freitags 30,00 €
Samstags, Sonntags und an Feiertagen 40,00 €.
Gruppenführungen sollten mindestens 14 Tage im Voraus unter der Telefonnummer: 02352/9667034 angemeldet werden.
Tel. während der Öffnungszeiten:
02375/3134, sonst 02352/ 966-7034
E-Mail: museen@maerkischer-kreis.de
Weitere Informationen zur Luisenhütte können Sie hier erhalten.
