Herzlich willkommen in der Stadt Balve

Langenholthausen

Die erste, uns bekannte Erwähnung des Ortes Langenholthausen stammt aus einer Urkunde vom 27.06.1254, worin der Zehnt von „Holthusen“ und Benkamp an den Edlen v. Holte verlehnt wird. Später hatte der Marschall von Westfalen, Hunold v. Oedingen hier eine Zeitlang seinen Wohnsitz.

Von der alten Burg ist bis heute die mittelalterliche Mühle mit einem Wehr, dem Mühlenteich und einem Wohnhaus gut erhalten. Diese Mahlmühle wurde nach dem 2. Weltkrieg noch viele Jahre betrieben.

Zum Ort gehören Kesberg, Dieken und der bereits erwähnte Benkamp. Der Hof Gödde (Benkamp) war im Ursprung ein Lehngut des Kurfürsten von Köln.

Die Bewohner haben in der Freigrafschaft über Jahrhunderte ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit bewahrt, wie eine Kaiserurkunde aus dem Jahre 1372 beweist.
Seit 1975 gehört die Gemeinde zur Stadt Balve.

Langenholthausen liegt innerhalb einer Mittelgebirgslandschaft, umrahmt von Wiesen, Feldern und noch weitgehend intakten und forstwirtschaftlich gut gepflegten Wäldern. Die Umgebung lädt ein zu Wanderungen in den Balver Wald, über Mellen zur Sorpetalsperre, über den Steltenberg nach Affeln usw. ein. Im Ortskern mündet die Wellingse in die Borke.

Folgt man dem Wasser der Wellingse und biegt am Ortsausgang in Richtung Affeln ab, gelangt man in eines der schönsten Täler des Sauerlandes, das „Diekental“. Es ist bis heute natürlich geblieben, weitgehend ohne Regulierung des Menschen. Dem Wanderfreund bietet Langenholthausen einen idealen Ausgangspunkt für Wandertouren in die ausgedehnten Eichen- und Buchenwälder der Umgebung, die 2/3 des Gemeindegebietes ausmachen.

Startpunkt des Bergbauwanderwegs (7,5 km) ist der Kirchplatz mit seiner Übersichtstafel. Am Ende der Wanderstrecke sollte man im Gasthof „Habbel“ einkehren — hier wird man als Gast und Wanderer mit Schinkenbroten und gut gekühltem sauerländischen Bier verwöhnt. Wandertipp: Bergbauwanderweg – Rund um die Luisenhütte Wocklum – Sauerland Waldroute.

Aktive Vereine und Gruppen gestalten das Leben in der Gemeinde interessant und abwechslungsreich und sind bekannt für ihre Aktivitäten. Zu nennen ist die Schützenbruderschaft St. Johannes bestehend seit 1831. Der Sportverein TuS Langenholthausen mit den Abteilungen: 1. + 2. Mannschaft, Altherrenmannschaft, Jugendabteilung, Aerobic- und Tanzabteilung, eigenem Kunstrasenplatz und Vereinsheim.

In den Kindergartengruppen des Kindergartens werden die Kinder im Alter von 4 Monaten bis 6 Jahren pädagogisch betreut. Eine durch die Kirchengemeinde angebotene Krabbelgruppe ergänzt das Angebot.

Die Katholische Frauengemeinschaft, Caritas, KLJB, Männergesangverein, Wasserbeschaffungsverband, Frauenchor und die Freiwillige Feuerwehr mit ihrem Musikzug zeugen von einem ausgeprägten Vereinsleben.

Zu Kulturträgern gehören aber auch „Der Historische Verein“ und der Plattdeutsche Kreis, die neben der Geschichts- und Brauchtumsforschung auch heimische Mundartpflege betreiben. Zu erwähnen ist das Dreikönigssingen sowie das „Rärteln“ in der Karwoche.

Die Katholische Kirchengemeinde „St. Johannes“ wartet mit einer Kirche auf, deren Gestaltung des Innenraumes die Besucher überrascht. Hier findet alle zwei Jahre in der Fastenzeit ein Jugendkirchenprojekt statt. Die Kirche verändert ihr Gesicht und es finden Gottesdienste, Konzerte und Workshops in einer anderen Atmosphäre statt. Die Gemeinde gehört zum Pastoralverbund balve-hoennetal.

Umgestaltung der Kirche während der JUKI 2013:



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