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Balver Höhle

Die ältesten Spuren menschlichen Lebens im heimischen Raum sind rund 100.000 Jahre alt und stammen aus der Balver Höhle. Sie ist entstanden durch die Massenkalkausspülung der Hönne. Das Wasser strömte dabei in die Urhöhle, zerrieb das Gestein und spülte es dabei entweder in den Flusslauf oder lagerte es vor der Höhle ab. Die Balver Höhle ist geschichtsträchtige Fundstätte eiszeitlicher Tierfossilien (Mammut-Stoßzahn, Höhlenbär, Höhlenhyäne, Wollnashorn, usw.).

Zudem wurden Werkzeuge vorgeschichtlicher menschlicher Rassen und Kulturen gefunden. Ein wesentlicher Teil des Fundgutes wird in den Museen des weiten Umkreises ausgestellt, aber auch im Balver Museum für Vor- und Frühgeschichte, das Mitte 2006 im Stabhammer neben der Luisenhütte neu eröffnet wurde.1870 untersuchte der berühmte Arzt Dr. Rudolf Virchow und der Oberberghauptmann Heinrich Dechen die Balver Höhle. Nach ihnen wurden dann auch die beiden Höhlenarme benannt. Während des 2. Weltkrieges befand sich in der Höhle, verborgen hinter einer Betonmauer, eine Wagonfabrik. Durch private Initiative konnte nach dem Krieg eine Sprengung der Höhle durch die Alliierten verhindert werden.

Heute hat die Balver Höhle eine ganz andere Bedeutung:

Diese riesige Naturhalle dient nicht nur der Bürgerschaft als Festsaal für das jährliche Schützenfest am 3. Wochenende im Juli, sondern zugleich dem Verein Festspiele Balver Höhle e.V. und zahlreichen anderen Veranstaltern als Ort mannigfaltigen kulturellen Angebotes.

Führungen durch die Balver Höhle vermittelt der Verkehrsverein Balve, Widukindplatz 1, 58802 Balve, Tel.: 02375/926-190, Fax: 02375/916-191 oder unter touristik@balve.de.


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